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Thema: 5. Beleuchtungsanlage, Reelight SL-150, SL-650

  1. #1
    Administrator Avatar von peter
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    Standard 5. Beleuchtungsanlage, Reelight SL-150, SL-650

    Meine Recherchen auf dem Gebiet des Fahrradzubehörs waren eine Enttäuschung. Am meisten bei den Fahrrad Beleuchtungen. Ich habe mir vorgestellt, dass es mittlerweile kleine, leichte Akku-Beleuchtungen mit Lithium Zellen geben müsste, die eine ganze Saison halten.

    Weit gefehlt. Kiloschwere Nabendynamos dominieren das Feld. Das ist Technik von 1938. Es gibt auch Batterielichter, aber zumindest die vorderen sind sehr teuer und halten nicht wirklich lang.

    Montiert waren am Technobull ein Nabendynamo von Union und jeweils ein ganz normales Vorderleicht und Rücklicht. Ich will aber weg von Dynamos.

    Man hat mit Akkuleuchten (oder Akkustablampen) zwar hohe Lichtleistungen (in LED), aber man ist ständig auf einen geladenen Satz an NiMh Akkus angewiesen. Aus Gründen der Sicherheit (gesehen werden in der Nacht) ist es sinniger, ein immer funktionierendes Licht am Bike zu haben, das Wartungsfrei ist.


    Reelight SL-150, SL-650

    Dieses Licht gibt es tatsächlich. Die Firma Reelight baut schon seit einigen Jahren Vorder- und Hinterleuchten, die nur von der Energie zweier Magnete betrieben werden, die während der Fahrt an einer Spule vorbeiziehen.
    Shop
    Radspannerei - Reelight

    Von einem Freund (user borstolone) habe ich den Tip bekommen, mir das Modell SL-150 anzusehen.

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    (Bilder: Reelight ApS)

    Die Montage ist simpelst. Die Lampen werden mit der Halterung auf die Vorder-bzw Hinterachse geschraubt. Im Lampenkörper befindet sich wasserdicht gekapselt die LED, die Elektronik und die Generatorspule. An die Speichen werden im passenden Radius nur noch die Magnete geschraubt, die dann während der Fahrt am Lampenkörper vorbeifliegen. Das reicht dann schon, um genügend Energie zu erzeugen, damit die LED leuchtet.

    Man braucht auch keinen Schalter: Das System leuchtet immer dann, wenn man fährt. Es ist also gleichzeitig ein Tagfahrlicht. Die Elektronik verfügt über einen eingebauten Kondensator der dafür sorgt, dass der Lichtstrahl nicht in der Frequenz der Magnete flackert (wie bei den Versionen SL120), sondern konstant bleibt. Und wenn man an der Ampel steht reicht die Energie im Kondensator, um noch ein paar Minuten weiterzuleuchten.

    Die Lichtleistung ist natürlich nicht dafür gedacht, in der Nacht einen einsamen Waldweg auszuleuchten. Dafür habe ich passende Batteriescheinwerfer (s.u.). Aber sie reicht auf jeden Fall, um gesehen zu werden. Diese Lampen sind zwar in NL und DK sehr populär, bei uns entsprechen sie aber nicht der StVZo. Diese Verordnung wurde 1938 ins Leben gerufen. Und aus dieser Zeit sind auch noch die (willkürlichen) 3W Vorschriften für den Dynamo.

    Damals war man schon froh, wenn das kleine Glühlämpchen irgendwie geflackert hat. Und auch heute noch ist nach Meinung der Experten die Mehrzahl der montierten Fahrradlichter kaputt (Korrosion, Vibration, Kontakte, Kabel). Oder werden nicht rechtzeitig eingeschaltet. Mir ist es lieber, ein leichtes, wartungsfreies und immer sichtbares Fahrradlicht zu haben, um das ich mir keine Sorgen mehr machen muss. Statt einem Störanfälligen Oldtimer, das jederzeit ausfallen kann, aber der Vorschrift von 1938 entspricht.
    http://www.bumm.de/fileadmin/user_up...oads/stvzo.pdf


    Nach der Bestellung der SL-150 habe weitere Produkte der Firma Reelight entdeckt. Da ich vorne 2! Halterungen für den Frontscheinwerfer habe, wollte ich die auch für das Licht nutzen. Mit dem Modell SL-650 bietet Reelight einen ganz normalen Frontscheinwerfer an, der mit einem (einrollbaren!) Kabel mit dem Generatorteil verbunden ist. Das Kabel ist ausgerollt 35cm lang.

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    Der Generator wird genauso montiert wie das SL-150 Licht. Ebenso die Magnete. Der Scheinwerfer selbst hat zusätzlich ein Katzenauge, was nicht Schaden kann.

    Ich werde also das SL-650 vorne montieren, und das rote SL-150 hinten. Weil ich dann noch einen Satz Magnete übrig habe, werde ich hinten statt 2 alle 4 Magnete montieren. Dadurch soll die Helligkeit des Rücklichts nochmal deutlich steigen. Das war für mich der Ausschlag, hinten auf ein Batterierücklicht ganz zu verzichten.


    © 2012, Peter Viczena
    Geändert von peter (13.04.2012 um 09:44 Uhr)

  2. #2
    Administrator Avatar von peter
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    Standard AW: 5. Beleuchtungsanlage, Batterielicht, Lux und Lumen, LedLenser P7, Fenix LD40

    Nachdem die Erkennbarkeit (Gesehen werden) bei Nacht durch das Reelight System gelöst wurde, bleibt nur noch der Teil, wo es um das eigene Erkennen des Weges geht. Bevor ich aber auf die Frontscheinwerfer komme, nochmal ein Blick auf ein Batterierücklicht.


    IXBACK Senso

    Bevor ich das Reelight System gesehen habe, hatte ich mir schon das IXBACK Senso Rücklicht der Firma Busch+Müller (B+M) bestellt. Diese Firma ist sehr rührig und hat ein überwältigendes Angebot aller möglichen Fahrradlichter mit und ohne Dynamo- bzw. Batteriebetrieb.
    Busch & Müller: IXBACK

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    (Bild: Busch und Müller KG)

    Es ist ein kleine Lampe, die in einer Halterung sitzt, die am Bike verschraubt wird. Sie wiegt 50gr (mit Batterien), hat etwa die Grösse einer Streichholzschachtel und eine Elektronik, die das Licht einschaltet, sobald man bei Nacht Fahrrad fährt. Betrieben wird sie von 2 "Ladyzellen", einer Batteriegrösse, die man weder als Akku bekommt, noch an jeder Strassenecke nachkaufen kann.

    Die Leuchtzeit beträgt 25 Stunden. Das würde für meine Bedürfnisse genügen. Aber es gab in diversen Foren Meldungen, dass die Elektronik störanfällig ist. Das entspricht auch meinen Erfahrungen mit der Ixon Pure vom gleichen Hersteller (s.u.). Zudem habe ich mich ja mittlerweile für ein anderes Rücklicht entschieden. Also habe ich die Verpackung gar nicht erst aufgemacht, sondern das Gerät gleich wieder an den Händler zurückgesandt.


    Akku-Frontlichter

    Bei den Akku Frontlichtern hat sich mit der Einführung der Stromsparenden LED einiges getan. Eine Richtung steht für Lampen im 20-40 Lux bereich. Die sollten ausreichen, um den Weg zu beleuchten. Die StVZo sieht ein Minimum von 10 Lux vor. Eine ganz andere Fraktion beschäftigt sich mit Flakscheinwerfern fürs Fahrrad. Da werden Werte von über 2000 Lumen gehandelt. Um also eine gewisse Vergleichbarkeit zu haben, muss man wissen was Lux und was Lumen sind. Und wie man beide Angaben ineinander umrechnet.


    Lux und Lumen

    Beide Masseinheiten sind dafür da, die Lichtmenge einer Lichtquelle zu bestimmen. Lumen ist der Lichtstrom, also die Menge aller Lichtquanten, die von der Lichtquelle ausgehen. Es werden alle Lichtquanten rund um die Lichtquelle herum gemessen. Zum Beispiel in einer Messkugel, die sich rund um die Lichtquelle befindet.

    Lux ist dagegen eine Einheit für Beleuchtungsstärke. Also ein Mass für die Helligkeit an einem bestimmeten Ort (Lumen/Fläche). Sie besagt, wieviel Licht von einem Körper zurückgeworfen wird. Meist wird mit einem Belichtungsmesser die Luxzahl am hellsten Ort festgestelt. Wenn man den Kegel einer Taschenlampe betrachtet, dann ist natürlich die Helligkeit des Lichtpunktes an der Wand von der Entfernung und dem Abstrahlwinkel der Taschenlampe abhängig.
    Licht: Lumen und Lux | Flashlights

    Wenn man also Lumen in Lux umrechnen will, dann muss man wissen, wieviel Grad breit der Lichtkegel ist und wie weit man weg ist. Bei der Verdoppelung des Abstandes ist der Lux-Wert nur noch 1/4 so hoch.

    Die Helligkeit einer Fahrradbeleuchtung wird in Lux angegeben, die einer Taschenlampe in Lumen. Die Norm TA23 der StVZO sieht vor, dass die Luxangabe von Fahrradbeleuchtung sich auf den Abstand von 10m bezieht.
    ADFC Fachausschuss Technik - Mach mich an: Fahrradscheinwerfer im Test


    Flakscheinwerfer

    Mithilfe einer Internet-Rechners kann man nun ausrechnen, wieviel so eine Taschenlampe an Lux hätte. Ich nehme hier mal eine Hochleistungslampe als Beispiel, Es ist die Betty7, der Firma Lupine: Lupine Lighting Systems - Helmlampen - Betty 7
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    (Bild: Lupine Lighting System GmbH)


    Diese Lampe hat 2600 Lumen bei einem Abstrahlwinkel von 16°. Diese Daten geben wir in den Rechner.
    LED Lichtrechner - LED Lumenrechner - LED Luxrechner - LED Candela Rechner ©PUR-LED Technik www.PUR-LED.de

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    Wie man sieht, hätte diese Lampe etwa 420 Lux nach StVZo. Damit würde dieser Scheinwerfer 14mal mehr Licht bringen wie die Ixon Pure, die nur auf 30 Lux kommt. Das reicht auch für den dunkelsten Weg und die tiefste Nacht. Leider brauchen diese Scheinwerfer einen externen Akkupack und kosten immer noch über 500,- Euronen. Wenn das ganze mal deutlich billiger wird, ist das sicher eine überlegenswerte Alternative für Expeditionen in der Nacht.


    Ixon Pure

    Noch bevor ich mich näher mit der ganzen Problematik der Fahrradscheinwerfer beschäftigt und sie durchschaut habe, hatte ich mir diesen Fahrradscheinwerfer bestellt. Er kommt auch von der Firma B+M. Der Preis war mit rund 60 Euro annehmbar, es waren NiMh Akkus und ein Ladegerät mit Micro-USB dabei. Dazu kam noch ein extra Halter zu Montage am Vorbau (14,- Euronen).

    Die Eckdaten sind: 30 Lux bei 5 Stunden Brenndauer. Das entspricht in etwa einer vergleichbaren Taschenlampe mit 70 Lumen. Es sind 3 Stück AA 2100 NiMh Akkus verbaut. Das Gewicht mit Akkus beträgt rund 170gr. Die Lampe ist komplett aus Kunststoff und nicht wasserdicht, sondern nur Spritzwassergeschützt. Vor allen darf man sie nicht auf den Kopf montieren, weil dann das Wasser ungehindert eindringen kann.
    Busch & Müller: IXON Pure

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    (Bild: Busch und Müller KG)

    Die Einschaltelektronik ist zickig. Man soll nach Anleitung den Einschaltknopf 8 sec. gedrückt halten, wenn man frisch geladene Akkus einsetzt. Das Spiel habe ich mindestens 20 mal machen müssen, bevor die Lampe tatsächlich dann Ein- und Ausschaltet, wenn man den oben liegenden Schalter drückt. Was kann daran eigentlich so schwer sein???

    Unten ist der Micro-USB Anschluss zum Laden der Akkus. Das gefällt. Man kann zwischen zwei Helligkeiten Schalten: 30 Lux bei 5 Stunden, 15 Lux bei 12 Stunden Laufzeit. Auch diese Umschaltung ist zickig. Mal geht sie, mal nicht.


    LED Taschenlampen,

    Angeregt durch eine lebhafte Diskussion in folgendem Forum: Batterierücklicht - Radreise & Fernradler Forum habe ich mich dazu entschlossen, die Verwendbarkeit von LED-Taschenlampen als Fahrradscheinwerfer zu prüfen. Mir geht es dabei weniger um die erhöhte Lichtausbeute, als um die Leuchtdauer. Fünf Stunden sind etwas mager für meienn Geschmack. Nachdem aber praktisch alle in dem Nachbarforum so dermassen von der Ixon überzeugt waren, habe ich mit Google irgendeine LED Taschenlampe als Referenz herausgesucht. Es war die LedLenser P7. Als ich dann mehr zeit hatte habe ich etwas länger gesucht um eine Taschenlampe mit maximaler Laufzeit zu finden. Das war dann die Fenix LD40.


    LedLenser P7

    Diese Taschenlampe wird von der Firma Zweibrüder vertrieben. Der Korpus ist komplett aus Aluminium. Die Breite des Lichtkegels ist einstellbar. Sie wird gerne von Sicherheitsdiensten und der Polizei geführt. Baugleich zur P7 gibt es auch die titanfarbige LedLenser B7, bei der dann die Fahrradhalterung im Preis inbegriffen ist. Dafür fehlt der Nylonholster, der bei der P7 dabei ist.
    LED LENSER - P7 - P Serie - High Performance Line
    P7 mit Halterung
    LED LENSER - P7 - P Serie - High Performance Line


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    (Bild: Zweibrüder Optoelectronics GmbH & Co.KG)

    Die Eckdaten sind: 200 Lumen Lichtstärke. Auf schärfster Bündelung gestellt hat der Lichtkegel der P7 etwa die Fläche der Ixon (wobei die Ixon ihr Licht quadratisch auffächert). Durch nachmessen habe ich herausgefunden, dass beide Lampen einen Abstrahlwinkel von etwa 10° haben. Mit dem Lux-Lumenrechner ergibt sich dann ein errechneter Wert von 80Lux. Über die Brenndauer kann ich nichts sagen, das muss erst der Vergleichstest zeigen. Sie wiegt mit Akkus 192gr. Dazu kommt noch das Gewicht des optional erhältlichen Fahrrad-Lenkeradapters (40gr).

    Betrieben wird sie mit vier Stück AAA Akkus. Die Leuchtweite soll 210m betragen. Die Mechanik ist sehr präzise und gut ausgeführt. Die Akkus werden in eine Cartridge eingebaut, die Kontakte sind vergoldet. In dieser Cartridge sind die Akkus sicher und rüttelfest untergebracht. Ich weiss nicht, wie wasserdicht sie ist, aber das Batteriefach ist mit einem O-Ring abgedichtet. Und auch der Schalter ist wasserdicht ausgeführt. Sie hat drei Helligkeitsstufen. Einmal einschalten: normale Helligkeit 200Lumen. Nochmal einschalten: Sparlicht 1 Lumen . Nur den Taster halb drücken: maximale Lichtstärke (Blenden) 220Lumen.


    Fenix LD40

    Nach etwas Internetrecherche habe ich herausgefunden, dass die chinesiche Firma Fenix einen sehr guten Ruf hat, was ihre Taschenlampen angeht. Deshalb habe ich mir auf deren Homepage die Lampe mit dem längsten Durchhaltevermögen rausgesucht.
    https://www.flashlightshop.de/index....75be2a40e9c858
    Fenix's homepages

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    Die Eckdaten sind: 248 Lumen (100Lux) bei 3 Stunden, 110Lumen (46lux) bei 9Stunden, 43Lumen (18Lux) bei 27Stunden, 4 Lumen (2Lux) bei 245 Stunden Laufzeit. Der Abstrahlwinkel ist fest eingestellt und auch etwa 10°. Betrieben wird sie mit 4 Stück AA Akkus.

    Die Verabeitung ist sehr gut, der Kopf ist aus Aluminium, der Griff aus schlagfestem Kunststoff. Die Lampe wiegt 282gr und ist 185mm lang. Sie ist Wasserdicht nach IPX-8 und kann 2m tief ins Wasser eingetaucht werden. Neben den vier Leuchtstärken, die mit einem extra Dimmknopf neben dem Ein/Ausschalter angewählt werden, gibt es auch noch drei Notfallprogramme: Stroboskop (brennt einem die Augen aus, verwirrt den Angreifer), langsames Blinken und SOS (um Rettungskräfte auf sich aufmerksam zu machen). Die eingebaute Elektronik sorgt dafür, dass das Licht bis fast zum Ende der Akkukapazität konstant hell leuchtet.

    Eine Fahrradhalterung gibt es für diese Lampe (noch) nicht, die müsste ich mir bauen. Die nächstkleinere Lampe LD-20 hat einen runden Griff, da könnte man einen Standard-Taschenlampenhalter verwenden.


    Fenix E01

    Als Zugabe zur LD-40 gab es die kleine E01 Taschenlampe dazu. Mit einer AA Batterie brennt sie 21 Stunden lang und hat eine Helligkeit von 13 Lumen (5 Lux). Damit ist sie immer noch heller, wie die bis 2006 völlig legalen Glühbirnchenscheinwerfer, die nur etwa 4 Lux hatten (wenn es hoch kam). Und die noch immer an etlichen Millionen alten Fahrrädern verbaut sind.

    Das Licht wird wie bei der grossen Lampe durch eine Elektronik stabilisiert. Sie besteht aus T6 Flugzeugaluminium, ist 71mm lang und wiegt 25gr. Sie ist wasserdicht bis 1m. Als Notfallicht am Schlüsselbund ideal. Diese Lampe läuft bei dem folgenden Test einfach so mit. Wenn alle Stricke reissen, nimmt man sie auch als Fahrradscheinwerfer.

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    © 2012, Peter Viczena
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    Geändert von peter (16.04.2012 um 20:37 Uhr)

  3. #3
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    Standard AW: 5. Beleuchtungsanlage, Vergleichstest

    Um aussagekräftige Infos zu bekommen, werde ich alle drei Lampen mit frischen Akkus füllen (Eneloop) und dann nachmessen, wie lange sie tatsächlich laufen. Um die Lichtstärken vergleichbar zu halten benutze ich einen digitalen Belichtungsmesser.

    HTML-Code:
    google.de
    Geändert von peter (13.04.2012 um 10:24 Uhr)

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